Unser Schulprofil

Drei Wege, ein Abitur

Sprachlich, naturwissenschaftlich-technologisch oder wirtschaftswissenschaftlich: Was die drei Ausbildungsrichtungen des RTG ausmacht.

Am Regental-Gymnasium stehen drei Ausbildungsrichtungen offen. Sie führen alle zur allgemeinen Hochschulreife und unterscheiden sich nicht im Ziel, sondern darin, worauf ab der 8. Jahrgangsstufe ein eigener Schwerpunkt gesetzt wird.

Die Jahrgangsstufen 5 bis 7 verlaufen für alle gleich. Erst am Ende der 7. Klasse fällt die Entscheidung – gemeinsam mit den Eltern und begleitet von der Beratung an der Schule. Der übrige Fächerkanon bleibt davon unberührt: Deutsch, Mathematik, Geschichte, Sport, Musik und Kunst gehören in jeder Richtung dazu.

Sprachliche Ausbildungsrichtung

Hier kommt ab der 8. Jahrgangsstufe eine dritte Fremdsprache hinzu. Im Mittelpunkt stehen das freie Sprechen, das Verstehen von Texten und der Blick auf die Länder und Kulturen, zu denen eine Sprache gehört.

Wer mehrere Sprachen nebeneinander lernt, erkennt schnell wiederkehrende Muster – jede weitere Sprache fällt danach leichter. Zum internationalen Zuschnitt dieser Richtung passt, dass das RTG seit 2025 zum Netzwerk der UNESCO-Projektschulen gehört.

Naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung

Diese Richtung stellt das Experiment in den Mittelpunkt. Chemie kommt als eigenes Fach früher dazu als in den anderen Richtungen, Physik und Informatik erhalten mehr Raum, und im Profilunterricht wird in kleinen Gruppen selbst gemessen, gebaut und ausgewertet.

Gefragt ist dabei weniger das Auswendiglernen als die Frage, warum etwas so funktioniert, wie es funktioniert – und wie man das nachprüft. Die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule spiegelt diesen Schwerpunkt wider.

Wirtschaftswissenschaftliche Ausbildungsrichtung

Wirtschaft und Recht ist hier das prägende Fach, ergänzt um Wirtschaftsinformatik. Es geht darum, wie Preise zustande kommen, wie Unternehmen und Märkte funktionieren, welche Regeln ein Vertrag setzt und welche Rechte Verbraucherinnen und Verbraucher haben.

Dazu kommt der praktische Umgang mit Daten: erfassen, auswerten, darstellen und die Ergebnisse einordnen. Vieles davon begegnet den Schülerinnen und Schülern unmittelbar im eigenen Alltag.

Die Wahl legt nichts endgültig fest

Keine der drei Richtungen entscheidet über einen späteren Beruf. Alle führen zur allgemeinen Hochschulreife und damit zu denselben Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Ausbildungsrichtung setzt einen Schwerpunkt für die Mittelstufe – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Vor der Entscheidung informiert die Schule ausführlich. Wer Fragen hat, findet unter Beratung die richtigen Ansprechpartner; zum Schulwechsel selbst gibt die Seite Übertritt & Anmeldung Auskunft.

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