„Tierschutz in der Landwirtschaft“ – Planspiel zur Gesetzgebung

In den letzten beiden Unterrichtsstunden haben wir in Sozialkunde ein Planspiel im Rahmen unserer Klasse ausgeführt. Wir hatten Fraktions- und Ausschusssitzungen sowie Plenardebatten über ein fiktives Gesetz zum Schutz der Tiere in der Landwirtschaft – ähnlich wie es im Bundestag abläuft. Durch diesen Einblick wird vielen erst bewusst, was für ein langer, komplizierter aber auch demokratischer Prozess die Gesetzgebung ist.

Um uns wie „echte Politiker“ zu fühlen, wurden uns verschiedene Rollen und Charaktere zugeteilt. Zudem erfolgte eine Einteilung in Parteien und Ausschüsse, wie den Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und den Ausschuss für Umwelt und Naturschutz. Dadurch hatten wir als Jugendliche die Möglichkeit selbst zu erleben, wie eine Diskussion im Bundestag ablaufen kann (nämlich sehr hitzig), haben uns selber Gedanken über Gesetzesänderungen gemacht, offen unsere Meinungen diskutiert und letztendlich viel Spaß gehabt.

Unser Ergebnis war eine Einigung auf die Förderung der lokalen Landwirte, sodass die Möglichkeit besteht, Massentierhaltung einzuschränken und dennoch verbraucherfreundliche Fleischpreise anzubieten. Außerdem fanden wir, dass Praktiken wie das Kürzen von Schweineschwänzen und Kastration männlicher Ferkel ohne Betäubung einzustellen sind und durch offizielle Kontrollen geprüft werden sollen.

Die Klasse 10a