Die Weihnachtstrucker sind nicht zu stoppen

Die Weihnachtstrucker sind nicht zu stoppen!                                       (Bericht von Alexa Ulmer, 9a)

Gespannt stehen die Mitglieder der “AG-Weihnachtstrucker" in der Aula und warten. Neben ihnen stapeln sich schon zahlreiche Weihnachtspäckchen, die bereits am Vortag aus den Klassenzimmern gebracht wurden.

Jetzt geht es los: die Pakete werden Klassenweise in die Aula getragen, die Johanniter sind schon da – die Zeit drängt. Akribisch notieren die AG-Mitglieder, welche Klasse wieviele Päckchen anliefert - schließlich sollen die fleißigsten Packer belohnt werden!

Alle Jahre wieder findet am Regental-Gymnasium die sogenannte “Weihnachtstrucker-Aktion” statt, bei welcher Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen Pakete für Familien in armen Verhältnissen packen, die dann von den Johannitern übergeben werden. Diese enthalten zum Beispiel Mehl, Zucker und Nudeln, aber auch Pflegeprodukte und Spielzeug für Kinder. Das RTG ist seit Jahren dabei und unterstützt diese Aktion. Unser Dank gilt Familie Trauner, die 125 weihnachtlich bedruckte Kartons von den Johannitern organisert hat, damit das Packen für uns noch einfacher wird!

Heuer hatte man den Eindruck, dass alle sich besonders ins Zeug gelegt haben – vielleicht, weil es gut tat,  dass man endlich einmal andere Gedanken als Corona haben durfte und wenigstens ein Hauch von “normalem” Schulleben spürbar wurde. Nichts schweißt Schüler (und Lehrer) schließlich mehr zusammen, als die Sorge um 1 kg Mehl, das falsche Pflanzenöl oder ein vergessenes Multivitamin-Röhrchen 😉.

Dieses Jahr haben die Schülerinnen und Schüler zudem einen Rekord geknackt: Ganze 130 Pakete sind gepackt und in die zwei Kleinbusse der Firma Godelmann, die im Auftrag der Johanniter unterwegs sind, gestapelt worden, um sie v.a. in Ländern wie Rumänien oder Albanien aber auch in Deutschland an bedürftige Familien zu spenden. Ein Riesendank der SMV an alle Unterstützer der “Weihnachtstrucker-Aktion”!!

Leider durften die Klassen wegen der Hygienevorschriften ihre Pakete diesmal nicht selbst in die Trucks laden und es gibt auch kein großes Gruppenfoto, aber darauf kommt es letztlich auch nicht an. Alle RTG-ler sind froh, dass sie mit der Aktion Familien in Not helfen dürfen und freuen sich darauf, nächstes Jahr wieder mitzumachen.