Das Robotik-Team holt den Gesamtsieg beim Regionalwettbewerb der FirstLegoLeague

Für das Robotik-Team des Regental-Gymnasiums war es schon eine kleine Sensation, als sie beim Regionalwettbewerb der FirstLegoLeague den Sieg in zwei von vier Kategorien sowie den Gesamtsieg holen konnten. Rahmenthema in diesem Jahr war, an Gebäuden der Zukunft zu forschen.

Seit der letzten Ferienwoche im Sommer tüftelten die siebenköpfige Schülergruppe zusammen mit ihrem Coach Herrn Arnold, jeweils an den vier Aufgabenkategorien. So galt es aus dem Kernthema eine Forschungsfrage und dazu eine Problemlösung zu erarbeiten. Hier hatte das Team einen guten Riecher, als sie ein lästiges Problem in Parkhäusern untersuchten. Denn beim Ein- und Ausfahren passiert es nicht selten, dass das Ticketterminal zu hoch oder zu tief sitzt und man deshalb schlecht an den Ticketschlitz kommt. Deshalb war man sich schnell einig, dass ein höhenverstellbares Terminal die Lösung wäre. Sensoren in der Decke bestimmt die Abmessungen des Autos und berechnen darüber die optimale Höhe für die Bedienstation. Aus den Jahren zuvor hatten das Team gelernt, dass es wichtig ist, ordentlich über ein Thema zu recherchieren und so wurden nicht nur Quellen aus dem Internet herangezogen, sondern auch eine namhafte Firma mit ins Boot geholt, die selbst Parkraummanagementsysteme entwickelt. In ihrem Vortrag vor einer Jury an der OTH stellten sie ihre Lösung vor und beantworteten die kritischen Fragen der Jury. Belohnt wurden sie in dieser Kategorie mit einem sehr guten zweiten Platz.

Die zweite Disziplin war die Teamwertung. Hier bekommt die Gruppe spontan eine Aufgabe gestellt, die sie in einer vorgegebenen Zeit lösen muss. Mit Platz vier, war man auch hier ganz vorne dabei.

In der 3-monatigen Vorbereitungszeit galt es außerdem einen Roboter zu konstruieren, der vorgegebene Aufgaben auf einem Spielfeld lösen kann. Dazu gehörte allerdings auch eine intelligente Programmierung, die z.B. mithilfe von Farb- und Drehsensoren dafür sorgt, dass der Roboter zuverlässig und ökonomisch seine Arbeit verrichtet. In der Kategorie „Robot Design“ bekam das Team „RTG NextGeneration“ den ersten Preis und konnte somit die anderen 14 Mannschaften hinter sich lassen.

Die Königsdisziplin  war jedoch das eigentliche „Robot Game“. In einer Zeit von 2:30 Minuten musste der Roboter autonom Aufgaben lösen und somit Punkte sammeln. Aus den 14 Stationen umfassenden Parcours entschied sich das Team, u. a. eine Schaukel auszulösen und eine Wippe auszubalancieren. In einer weiteren Aufgabe musste präzise mit Hilfe eines Krans ein Würfel exakt auf einen anderen Würfel abgelegt werden. Souverän meisterte man die 3 Vorrunden und führte das Feld überlegen an. Im Finale wurde es dann doch nochmal sehr spannend, als plötzlich eine Aufgabe nicht so gut klappte und der Abstand zu Gegner schrumpfte. Am Ende konnte man auch dieses Runde gewinnen und holte sich den Sieg im „Robot Game“.

Durch das sehr gute Abschneiden in allen Kategorien, sicherte man sich auch die Gesamtwertung und qualifizierte somit für das Semifinale im Februar bei dem die besten Mannschaften im süddeutschen Raum an den Start gehen.