„Grenzen überwinden“: UNESCO-Projekttag 2026

Welche Grenzen sollen denn überwunden werden? Ländergrenzen, persönliche Grenzen, gesellschaftliche Grenzen? Diese Frage stellten sich die Klassen während einer Zfu-Stunde im Februar, in der sie Vorschläge für ihr Projekt am UNESCO-Tag erarbeiteten. Vielfältig waren die Projektideen: Besuche im Seniorenheim und im Kindergarten standen ebenso auf den Wunschzetteln der einzelnen Klassen wie der Inklusionsstationenlauf des Teams der Barmherzigen Brüder Reichenbach und nicht zu vergessen: „Irgendetwas mit Fußball“. Entsprechend bunt war der Strauß an Aktivitäten, der für den Projekttag geschnürt wurde:
Mit einer Menschenkette, bei der wirklich jede einzelne Spannweite gebraucht wurde, um gemeinsam den Sportplatz „zu umarmen“ startete das RTG in den Projekttag. Im Anschluss hatten die Tutorinnen und Tutoren für die 5. Jahrgangsstufe einen Vormittag zum Motto „Gegen AusGrenzung: Stärkung der Klassengemeinschaft“ organisiert. Mit Popcorn in der Hand machte sich die 6. Jahrgangsstufe beim Film „Amelie rennt“ Gedanken darüber, wie man mit eigenen Grenzen umgehen kann, vor allem dann, wenn diese sehr belastend sind. Die eigenen Grenzen überwinden, hat sich die 7. Jahrgangsstufe zum Thema des Projekttages gemacht und arbeitete sich im Klassenverbund ab an einem Ninja Warrior Parcours (Klasse 7b), an einer aus Schuhkartons gebauten Mauer (Klasse 7c) und an den liebevoll gestalteten Materialien des Nachwuchs-Wertebotschafter-Teams in deren Workshop „Think positive “ (Klasse 7d). An außerschulischen Lernorten überwanden die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe die Grenzen des Schulgeländes und bauten mit großem Eifer im Schulgarten ein Sandarium für Wildbienen (Klasse 8a), entwickelten Podcasts zur Ausstellung „Pictures for the Human Rights“ (Klasse 8d), erstellten eine Schnitzeljagd in Nittenau (Klasse 8c) und gingen zum Vorlesen in den Kindergarten (Klasse 8b). Im Fokus der Jahrgangsstufe 9 stand der Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Grenzen. So schoben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b bei einem gemeinsamen Spaziergang mit Senioren des Haus Valentin die Rollstühle. Bei der Klasse 9c ging es mit Rollstühlen durchs Schulhaus, um herauszufinden, wie barrierefrei unsere Schule wirklich ist. Die Klasse 9a versuchte ihre Idealvorstellungen von einer Gesellschaft ohne Grenzen künstlerisch auf einer 10 Meter langen Plane umzusetzen. Die Jahrgangsstufen 10-12 beschäftigte sich in Workshops mit den historischen Grenzen Limes und „Grünes Band“, mit den Ländern USA und Uganda, mit künstlerischen und musikalischen Projekten, mit dem Gesundheitsrisiko Energydrinks, halfen bei der Lebensmittelausgabe der Tafel Neunburg vorm Wald, debattierten die Grenzen der Meinungsfreiheit und entdeckten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des bfz Schwandorf neue Ballsportarten.
Die Eindrücke des Tages hielt ein Filmteam der UNESCO-AG in Ton und Bild fest, sodass die versammelte Schulfamilie beim gemeinsamen Abschluss in der Aula den ereignisreichen Projekttag mit einem breiten Lächeln im Gesicht Revue passieren lassen konnten.