Eine Freundschaft, die über tausende Kilometer reicht

Nittenau und Lake Zurich, rund 7.000 km entfernt und doch so nah.

Die Schüler des P-Seminars des Amerika-Austauschs und die Lehrerinnen Frau Hirschberger und Frau Hadjetian erlebten für 8 Tage den „American Dream“. Doch diese Reise war nicht nur für die Nittenauer ein Erlebnis, sondern auch für die amerikanischen Gastfamilien.

 

Am Donnerstag, den 29.06.17 trafen sich die extrem gut ausgeschlafenen Schüler, Lehrer und Erwachsenen früh morgens am RTG, bereit neue Erfahrungen zu sammeln und den Sprung über den großen Teich zu wagen. Das Flugzeug startete in Nürnberg, die Landung erfolgte spätnachmittags auf einer der unzähligen Landebahnen des O'Hare International Airport Chicago. Von dort wurden die Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt und verbrachten die nächsten fünf Tage dort.

Am ersten Tag in Lake Zurich wurde die Truppe herzlichst vom Bürgermeister und weiteren Amtsträgern empfangen. Die Konsequenz von gefühlt endlosen Reden und vielen freundlichen Worten war die Erkenntnis, dass die Partnerschaft in der Gegenwart und auch in der Zukunft gepflegt und gehegt werden müsse. Dies ist übrigens auch für die weiteren Schüler des Regental-Gymnasiums möglich!

Da jeder Schüler im Laufe dieser Tage in unterschiedlichen Familien verbrachte, sammelten die Gäste unabhängig voneinander individuelle Eindrücke des „American way of life“. Diese reichten vom Paintball spielen bis zum Mitfiebern bei einem Baseballspiel der Major League in der VIP Lounge. Dabei wurde so manches Klischee bestätigt, wie die zahlreichen Gerüchte über Sitten während eines Baseballspiels, z. B. die „Kiss-Cam“ oder den für deutsche Verhältnisse fast schon übertriebenen Patriotismus der Amerikaner.


Besonders die Besichtigung der High School war eine tolle Erfahrung. Hierbei stieß man auf zahlreiche Orte, welche einigen schon von manch kitschigen amerikanischen „High-School-Filmen“ bekannt waren. Beispiele hierfür sind das Football-Field, die Theaterbühne und vor allem der Deutschraum, in dem sogar eine Malerei des Nittenauer Stadtzentrums zu finden ist.


 

Auch ein T-Shirt der „Lake Zurich Bears“ haben die Besucher dankend erhalten.

 

Dienstag morgens kam schließlich der traurige Abschied. Minutenlange Umarmungen waren dabei keine Seltenheit.

 

Eine Stunde später erreichte man dann Chicago, „the windy city“ und im Übrigen auch die Stadt von Jazz und Gangstern. Hierbei wurden typische Attraktionen besucht, wie der Willis Tower und das Field Museum. Highlights waren die Feuerwerke, die um den 4. Juli (Independence Day, Nationalfeiertag) praktisch jeden Abend stattfanden.


 

Die Heimreise am Donnerstag, den 06.07.17 kam immer näher und schließlich mussten wir dann leider wieder in den deutschen, geregelten Alltag zurückkehren.

 

Schlussendlich kann man sagen, dass unser Ziel (das Aufleben der Partnerschaft) erreicht wurde und dies vor allem auch durch die Unterstützung des Städtepartnerschaftsvereins Nittenau und der Stadt Nittenau. Glücklicherweise konnten viele internationale Freundschaften hierbei gepflegt und geschlossen werden, welche hoffentlich noch lange bestehen werden.