Umweltseminar der fünften Klassen in Waldmünchen im Mai

Das Kultusministerium hat für dieses Schuljahr hinsichtlich Gesundheit und Nachhaltigkeit das Motto   „Energie – nicht allein die Menge macht’s“ gewählt.

Man wird zuerst an die großen Herausforderungen der Energiewende denken, die jeden Einzelnen betreffen und nur in gesellschaftsweiter Kooperation zu bewältigen sind. Neben der Umstellung auf erneuerbare Energien ist hier insbesondere ein Fokus auf die Einsparung von Energie und erfor-derliche Ressourcen  zu legen. Fragen wie „Woher bekommen wir unsere Energie?“ „Wie können wir Energie im Alltag und in der Schule einsparen?“ „Wie hängen Energieverbrauch und Lebensstil zusammen?“ eignen sich gut, um in Form von Projekten, Unterrichtsgängen und Vorträgen mit außerschulischen Experten untersucht und beantwortet zu werden.
Die globale Erwärmung stellt eine große Herausforderung für die Menschen dar – heute und auch in Zukunft. Sie kann nur gemeistert werden, wenn sich alle daran beteiligen.
Vorausblickend hat OStRin Waltraud Dittrich in Funktion als Fachbetreuerin ein Umweltseminar, in dem diese Themen ausführlich behandelt werden, für die Jüngsten an unserer Schule bereits im Sommer 2016  organisiert.
Dieses dreitägige Seminar  mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fand in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen für die fünften Klassen – jeweils begleitet von ihren Biologielehrerinnen Frau Ostermayr, Frau Mühlig-Versen, Frau Dittrich und Biologielehrer Herrn Sauter -  statt und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
Die Leiterin der Umweltstation, Frau Dr. Tanja Schedlbauer,  und Mitarbeiterinnen  sensibilisierten die Schüler und Schülerinnen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen. Die Teilnehmer setzten sich intensiv mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auseinander; auch eine ökologische Ernährung und nachhaltige Lebensstile wurden zusätzlich vermittelt.

Nach einer Seminareinführung mit Kennenlernen und Organisatorischem standen in den nächsten Tagen drei Themenbereiche auf dem Programm:

  • Ausflug zum Biobauernhof „Großeiberhof“ in Hocha

Matthias Eiber erläuterte kurzweilig und humorvoll die wichtigsten Grundlagen eines Biobauern-hofes.  Hier lernten die Schüler – nach „Austoben“ mit Kettcar, Heuspringen, Streichelzoo, Seilbahn und Fußballspielen  und Verköstigung von leckerem Kuchen und heißer Schokolade -  auch das wichtigste Tier auf dem Bauernhof kennen, nämlich den Regenwurm.

  • Lebensraum Wald

Bei einer Wanderung mit der Naturparkrangerin Anette Lafaire, bzw. mit einem Förster wurde spielerisch erklärt, warum der Wald so wichtig für uns ist – auch im Hinblick auf erneuerbare Energien.


  • Besuch des Energieparks

Hier warteten einige spannende Experimente auf die Schüler. Mit einem Forscherheft in der Hand führten sie an den Stationen selber Versuche durch. Anschließend erfolgte die Auswertung und die wissenschaftliche Erklärung.

An der Biogasstation befüllten die kleinen Forscher Flaschen mit Energiepflanzen, Zucker, Erde und Wasser, um so einen Gärungsprozess einzuleiten und Biogas zu erzeugen. An einer anderen Station wurde per Fahrraddynamo und Muskelkraft Strom erzeugt und ein Föhn betrieben. An der Wasser-kraftstation wurde durch ein kleines  Pumpspeicherkraftwerk Strom an einem Wasserrad mit be-festigter leuchtender  Fahrradlampe erzeugt.


 Zum Abschluss des Seminars vermittelte das Energiesparspiel einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen.
Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Der erste Abend endete mit viel Spaß in der Schloss-disco. Die freie Zeit wurde mit verschiedenen Spielen verbracht. Auch das gute Essen in  Buffetform   trug zum Wohlbefinden aller Beteiligten bei.

 

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