Belgienaustausch

Aus Femden wurden Freunde - der Belgienaustausch 2017

Natürlich wurde auch 2017 der Belgienaustausch durchgeführt. Was die Teilnehmer über ihre Erfahrungen gesagt haben können Sie hier nachlesen.

Erfahrungen 2017

 

Aus Fremden wurden Freunde – der Belgienaustausch 2014

Auch September 2014 erhielt das Regental Gymnasium Nittenau wieder Besuch von seinen belgischen Freunden.
Näheres erfahren Sie in folgendem Artikel (erschienen in der mittelbayerischen Zeitung).

Zum Artikel.

 

Aus Fremden wurden Freunde – der Belgienaustausch 2013

Er ist der Höhepunkt eines jeden Austausches mit den beiden belgischen Schulen, dem „Institut Cardijn-Lorraine“ in Athus und der „Communauté Scolaire St. Benoit“ in Habay-la-Neuve: Der Abschiedsabend. Wenn die Nittenauer Gymnasiasten nach Belgien fahren, richten die belgischen Schüler mit ihren Eltern und Lehrkräften eine solche Feier aus und im September, wenn die Austauschschüler in Nittenau sind, wird in der Aula des Gymnasiums gefeiert. So wird der Gegenbesuch der belgischen Austauschschüler dann gebührend beendet. Bereits seit 21 Jahren ist dieser Austausch fest in den Jahresverlauf eingeplant, und in diesem Jahr waren rund 40 Schülerinnen und Schüler stolz, einen Austauschpartner aufnehmen zu können. Seit einer Reihe von Jahren kümmert sich Herr Kiene um die deutsch-belgische Schulpartnerschaft, und gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Fachschaft Französisch sowie der Unterstützung vieler Kollegen aus anderen Fachschaften gestaltet er das Programm dieses Austausches .So fühlen sich die Austauschschüler und auch ihre Lehrkräfte Dominique Marchal, Catherine Pierre, Florence Sénépart und Patrick Kress nach dieser einen Woche ein bisschen Zuhause in Nittenau. Es entsteht eine freundliche und familiäre Atmosphäre, es wird gelacht und gefeiert. Da auch die Eltern der Nittenauer Schüler an diesem Abend mitfeiern, ist die Familie eigentlich komplett, denn auch sie sind in den Austausch miteingebunden: Abgesehen davon, dass kein Schüler ohne die Erlaubnis der Eltern am Austausch teilnehmen darf, übernehmen sie den ein oder anderen Fahrdienst und stellen dem eigenen Kind natürlich die nötigen „finanziellen Mittel“ zur Verfügung. Am wichtigsten jedoch: Für eine Woche sind sie die Ersatzeltern für einen Austauschschüler und binden ein neues Familienmitglied – auf Zeit – in ihrem Alltag mit ein, zeigen ihm deutsche Gepflogenheiten und lernen dabei auch selbst eine andere Kultur kennen. Und diese Aufgabe übernahmen die Eltern gerne: Die belgischen Austauschschüler verband mit ihren Gastfamilien eine fast familiäre Beziehung, was die Umstellung für die belgischen Austauschschüler erheblich erleichterte: Schließlich ist es für die Gäste nicht so ganz einfach, sich im ungewohnten deutschen Alltag einzufinden: Die belgischen Schüler stehen hier früher auf als gewohnt, obwohl sie später ins Bett gehen. Sie müssen sich nicht nur an eine, sondern gleich an zwei Fremdsprachen gewöhnen: Deutsch und Bayerisch! Letzten Endes ist dieser Austausch aber vor allem ein Motivationsschub für alle Beteiligten. Viele ehemalige Austauschschüler kommen gerne nach Deutschland beziehungsweise in ein französischsprachiges Land zurück, studieren sogar die Fremdsprache. Und eines ist sicher: Dieser Austausch war für alle Teilnehmer eine tolle Erfahrung! Mit einer Menge neuer Eindrücke und zusätzlichem Wissen sind die belgischen Austauschschüler in den Bus gestiegen, um die achtstündige Busfahrt zurück in ihr Heimatland anzutreten. Spätestens bei der Abreise am Samstag zeigte sich dann, dass aus Fremden Freunde geworden sind. Daher hatten die belgischen Lehrkräfte auch in diesem Jahr wieder jede Menge Taschentücher im Gepäck, die sie gerne zur Verfügung stellten, um die vielen Abschiedstränen zu trocken.

 

Andreas Dietlmeier und Verena Obermeier

Ein kleines Austauschtagebuch!