Orientierungslauf für Körper und Köpfchen

Auffallend viele junge Menschen können dieser Tage dabei beobachtet werden, wie sie - auf das Smartphone starrend – durch die Gegend laufen, kleine virtuelle Monster einfangen und markante Punkte in der Landschaft suchen.

Endlich ein Grund, um an die frische Luft zu gehen! Geleitet werden sie dabei allerdings von einem GPS-Signal; die Himmelsrichtungen beachten und sich an Kartensymbolen orientieren muss man kaum. Dieses Sich-Orientieren-Können mithilfe von Karte und Köpfchen trainierten diese Woche die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe des Regental-Gymnasiums in einem Orientierungslauf.


Im Rahmen des „Turniertags“ der Schule, an dem jede Jahrgangsstufe ein Turnier in einer anderen Sportart austragen durfte, die die Schülerinnen und Schüler sonst wohl nicht so häufig ausüben können, fand für die jüngsten Gymnasiasten ein besonderer Wettbewerb statt. Anhand einer Karte des Schulgeländes sollten sich die Kinder zwischen den Schulhöfen von Gymnasium und Förderzentrum, Sportplatz und Schulgarten orientieren und dadurch die Stationen auffinden, an denen sie ihre Ankunft mit einem Computerchip am Finger bestätigen konnten. In Zweiergruppen liefen sie los, und der Ansporn, die Klassenkameraden in Schnelligkeit und Entdecken zu überholen und als Erste die letzte Station zu erreichen, war natürlich sehr hoch. Die Fünftklässer profitierten an diesem Tag von der besonderen Kooperation zwischen Schule und Verein, denn organisiert wurde diese schöne Idee von Herrn Ebneth vom TSV Bernhardswald, der in seiner Funktion als Landesfachwart für Orientierungslauf an die Schule gekommen war. Ein Sporttag der besonderen Art, nicht nur für Körper, sondern auch für schlaue Köpfe!