´´London we are coming!´´ – Im Land von Queen Elisabeth der II

Bericht von Lisa Heinzel und Lena-Marie Frankerl, Q 12

Rote Telefonzellen, rote Doppeldecker, die auf der‘’falschen’’ Straßenseite fahren und viele Sehenswürdigkeiten … was könnte das wohl sein? Natürlich die berühmte Metropole London. Nachdem wir, die Schüler des P-Seminars London, ein Schuljahr lang unsere Sprachreise in die Hauptstadt Englands geplant und vorbereitet hatten, war es am 27. Juli 2015 endlich so weit.

Am Montag, kurz vor 5.30 Uhr, wurde der Lehrerparkplatz vor unserer Schule lebendig. Koffer, Schüler, Lehrer, Eltern, alle versammelten sich um den Reisebus, der in wenigen Minuten die kleine Stadt Nittenau verlassen und uns zum Flughafen München bringen würde. Am Flughafen angekommen, die Koffer abgegeben und den Sitzplatz im Flugzeug eingenommen, hob das Flugzeug der British Airways auch schon ab, cooler geht es kaum!

1) Beeindruckender Ausblick auf die Stadt London, während des Landeanflugs auf den Flughafen Heathrow

Wieder fester Boden unter den Füßen, mussten wir erst einmal unsere Uhren eine Stunde auf Grund der Zeitverschiebung zurückstellen, bevor es dann schon mit der Besichtigung des Piccadilly Circus losging. Piccadilly Circus ist eigentlich eher eine Straßenkreuzung, was den „Platz“ zu einem quirligen Treffpunkt macht. Gleich um die Ecke befindet sich Chinatown, welches wir nach einem kurzen Fußmarsch erreichten. Denn Rest des Tages hatten wir dann zur freien Verfügung und unsere Englischkenntnisse wurden zum ersten Mal beim Bestellen des Essens oder bei kleineren Shopping-Rundgängen in reellen Situationen außerhalb der Schule auf die Probe gestellt. Somit konnten wir unseren mündlichen Sprachgebrauch fördern und erweitern. Mit der Underground, der sogenannten „Tube“, fuhren wir zurück bis zur Haltestelle Paddington-Station, von der aus wir nach 10 Minuten unser Hostel Equity Point erreichten. Gegen 21 Uhr fielen wir alle todmüde, aber überglücklich in London zu sein, in unsere Betten.

Am Dienstag ging es nach dem leckeren Frühstück mit einer Führung durch den Hyde Park los, gefolgt von der berühmten und traditionellen Wachablösung um 11.30 Uhr vor dem beeindruckenden Buckingham Palace und der Besichtigung des Areals um die Houses of Parliament. Anschließend konnten wir uns mittags an der Themse entspannen und die schöne Zeit genießen. Nachmittags wartete ein Highlight auf uns: die Bootsfahrt auf der Themse, von der aus wir weitere Eindrücke der Sehenswürdigkeiten, wie die Tower Bridge, das London Eye, das Globe Theatre und den Tower of London bekommen konnten.
Abends konnte auf eigene Faust eine Fahrt mit dem London Eye oder ein Besuch in einem Theater oder Musical angetreten werden.

(2) Natürlich machten wie auch eine Menge Fotos – wie zum Beispiel in Covent Garden und vor Big Ben


Am nächsten aufregenden Tag bekamen wir Einblicke in das Globe Theatre, wovon wir in unserem Englischunterricht schon viel gehört hatten. Mittags stand uns ein Besuch der Westminster Abbey oder den Churchill War Rooms zur Auswahl. Den Nachmittag durften wir frei gestalten, was Gelegenheit zum Besichtigen weiterer Sehenswürdigkeiten oder zum Probieren der weltberühmten Fish and Chips bot, bis wir uns um ca. 21 Uhr zu einem gemeinsamen Bowlingabend im Queen’s Ice and Bowl trafen. Den Sport haben wir gleich mit einer kleinen Feier von Herrn Bauers Geburtstag verbunden.

Der letzte Tag in der Weltstadt begann mit dem Natural History Museum (Paddington Bear spielt hier!), alternativdazu das Science Museum. In einem der größten Museen gab es vieles zu bestaunen und man hätte sich sicherlich Tage darin aufhalten können, um jede Ausstellung zu beäugen.

Danach war es dann leider wieder Zeit für die Rückreise: wir packten unsere Koffer und begaben uns mit der U-Bahn zum Flughafen. Schweren Herzens stiegen wir ins Flugzeug, aber nichts desto trotz freuten wir uns schon darauf, zu Hause von unseren Eindrücken und Erfahrungen zu berichten.

Da wir zum Glück nur schönes Wetter hatten, haben wir unsere Regenschirme umsonst mitgenommen. Unglaublich, aber wahr!

(3) Die faszinierenden Gemäuer des im Jahre 1759 eröffneten Naturkundemuseums

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Frau Hirschberger, Frau Hadjetian, Frau Tobisch und Herrn Bauer, die uns stets zur Seite standen und uns diese wunderschöne Zeit in London ermöglicht haben. Danke für die unvergesslichen Erinnerungen!