Frische Energie am Brunnen tanken

Der Waldwasserbrunnen am Regental-Gymnasium Nittenau wurde enthüllt. Der Sockel besteht aus Granit aus dem Bayerischen Wald.

Von Verena Obermeier, MZ

 

 „Im Wasser ist Leben“, unter diesem Motto steht ein Programm, welches es am Regental-Gymnasium Nittenau so noch nicht gegeben hat. Das RTG ist mit der Einweihung des Waldwasser-Brunnens um eine Institution reicher. Schulleiterin Petra Weindl sprach von einem „einmaligen Ereignis“, welches die Gäste an das Regental-Gymnasium gelockt habe. Der Einladung waren auch viele gefolgt, die zu diesem Projekt ihren Beitrag geleistet haben. Dazu zählen Landrat Thomas Ebeling, Nittenaus Bürgermeister Karl Bley und Diplom-Ingenieur Hermann Gruber von „waldwasser“ sowie die Künstlerin Edeltraud M. Göpfert.

„Seit 2012 verfolgt das RTG das Ziel eines Wasserbrunnens in der Aula, ohne diese Menschen wäre das Ziel aber unerreichbar gewesen“, sagte Petra Weindl. Große Unterstützung habe die Schule gleich von mehreren Seiten erhalten. Neben vielen Privatpersonen machten sich auch der Elternbeirat und der Förderverein des RTG sowie der Landkreis für dieses Projekt stark. Dass die Einweihung des Brunnens mit dem Sommerkonzert auf einen Tag falle, habe zwei Gründe: Zum einen stimmte die musikalische Umrahmung für diesen großen Anlass und zum anderen sollte der Brunnen gleich vielen Mitgliedern der Schulfamilie, für die er bestimmt ist, vorgestellt werden, sagte sie. Die Brunneneinweihung umrahmte die RTG/AAG Big Band Connection sowie der Schulchor musikalisch.

Lange Planungsphase

Landrat Thomas Ebeling kennt den langen Weg des Brunnens. Er habe die gesamte Planungsphase bis hin zur Ausführung als Vertreter des Sachaufwandsträgers der Schule begleitet, sagte er. Bürgermeister Bley sagte, dass die Schülerinnen und Schüler am RTG durch den neuen Trinkwasserbrunnen nun die Möglichkeit hätten, frische Energie zu tanken. Dafür sei landkreisübergreifende Arbeit geleistet worden. Nittenau lässt seine Trinkwasserversorgung durch eine Software von „waldwasser“ überwachen, wodurch man auf den niederbayerischen Zweckverband überhaupt erst aufmerksam geworden sei.

Den kirchlichen Segen erhielt der Brunnen von Stadtpfarrer Adolf Schöls und seinem evangelischen Kollegen Reiner Eppelein. Die Geistlichen betonten, wie wichtig Wasser für den Menschen sei. Nicht nur für den Körper, der viel Wasser enthält, auch für den Geist, der durch die Taufe mit Wasser neu erschaffen werde. Daher mahnten die Geistlichen zum verantwortungsbewussten Umgang mit der wertvollen Ressource.


Dem Thema künstlerisch gerecht geworden

Künstlerin Edeltraud Göpfert erklärte, sie wollte dem Thema „Waldwasser“ so gerecht wie möglich werden, und gestaltete den Brunnen deshalb mit viel Hingabe. Die Bedeutung der Regionalität werde durch den Sockel aus Granit aus dem Bayerischen Wald betont.