UNESCO-Jugendforum in Nürnberg

 

Am 24. und 25. Februar fand in der Jugendherberge Nürnberg das 16. Jugendforum der UNESCO-Projektschulen statt. Für das RTG, das seit letztem Jahr den Status einer interessierten Schule hat, war es jedoch das erste. So durften Christoph Kulzer, Michael Stöckl, Melisa Akdemir und wir, Jessica Hanwalter und Loreen Schaubeck, Mitglieder der in diesem Jahr neu gegründeten UNESCO-AG, als Vertreter des RTG am Dienstagmorgen in Begleitung von Frau Bose nach Nürnberg reisen. Nach einer eineinhalbstündigen Zugfahrt und einem anstrengenden Fußmarsch durch die Nürnberger Altstadt erwarteten uns in der Jugendherberge Snacks und Getränke.
Es folgte die Zimmerverteilung und die Begrüßung durch Frau Birgit Steidel-Paschold, Landeskoordination, Bamberg, Dr. Klemens Gsell, Schulbürgermeister der Stadt Nürnberg und Frau Susanne Rolz, Ministerium für Unterricht und Kultus, München. Anschließend verbrachten wir den restlichen Nachmittag in einem der 14 Workshops, die das Thema „Medien“ von den unterschiedlichsten Seiten beleuchteten und auf die jeweiligen Altersgruppen abgestimmt waren. Das war auch der Grund, warum Michael und Christoph am ersten Tag einen anderen Workshop belegten, als Melisa und wir.
In unserem Workshop erarbeiteten wir gemeinsam mit den anderen Teilnehmern anhand zahlreicher Beispiele, ob uns Bilder die Realität zeigen und wie und zu welchem Zweck mit Bildern manipuliert wird.
Nach einem leckeren Abendessen erwartete uns ein Konzert des Orchesters der Waldorfschule in Nürnberg, zu dem wir zu Fuß und mit der U-Bahn gelangten.
Am zweiten Tag behandelten wir in einem anderen Workshop das Thema „Rechtsextremismus in den Medien“. Uns wurde beigebracht, was genau man unter dem Begriff Rechtsextremismus versteht, wie man einen rechten Internetauftritt erkennt und was man dagegen unternehmen kann.
Die Workshops waren zeitlich so gelegt, dass wir immer wieder kleine Pausen hatten, die uns die Möglichkeit gaben, die Schüler der anderen Projektschulen näher kennenzulernen. Dies erwies sich als sehr leicht, da unter allen 140 Teilnehmern große Aufgeschlossenheit herrschte. Eine besondere Erfahrung für uns war auch die Anwesenheit einiger ukrainischer Austauschschüler, welche teilweise sogar selbst Workshops leiteten und sich sehr offen mit uns über die Lage in ihrem Land unterhielten.
Am Ende der Veranstaltung, Mittwochnachmittag, präsentierten alle Workshops ihre Ergebnisse, anschließend traten wir die Heimreise an.
Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß in den zwei Tagen in Nürnberg und das UESCO-Jugendforum war für uns eine ganz neue, aber sehr informative, interessante und positive Erfahrung. Wir hoffen unsere Schule bewährt sich als Projektschule, damit diese Erfahrung noch vielen anderen Schülern zu Teil wird.

 

Jessica Hanwalter, Loreen Schaubeck, Q11