Umweltseminar der Klasse 5 C in Waldmünchen

Umweltseminar der Klasse 5 C in Waldmünchen

„Energie sparen“  -  dieses Schlagwort ist immer öfter in aller Munde.

Man wird zuerst an die großen Herausforderungen der Energiewende denken, die jeden Einzelnen betreffen und nur in gesellschaftsweiter Kooperation zu bewältigen sind.

Neben der Umstellung auf erneuerbare Energien ist hier insbesondere ein Fokus auf die Einsparung von Energie und erfor-derliche Ressourcen  zu legen. Fragen wie „Woher bekommen wir unsere Energie?“, „Wie können wir Energie im Alltag und in der Schule einsparen?“ „Wie hängen Energieverbrauch und Lebensstil zusammen?“ eignen sich gut, um in Form von Projekten, Unterrichtsgängen und Vorträgen mit außerschulischen Experten untersucht und beantwortet zu werden.

Auch im neuen Lehrplan Plus der fünften Jahrgangsstufe soll die Kompetenz der nachhaltigen Entwicklung und der ökologischen Aspekte verschiedener Bewirtschaftungsformen vermittelt werden.

Zum zweiten Mal nach 2017 wurde von StDin Waltraud Dittrich in Funktion als Fachbetreuerin ein Umweltseminar,  in dem diese Themen ausführlich behandelt werden,  für die Jüngsten an unserer Schule organisiert.

Das dreitägige Seminar  mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ fand für die Fünftklässler, die von ihrer  Biologielehrerin Frau Dittrich und OStR Thomas Reuschel begleitet wurden,  in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen statt und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert und finanziell bezuschusst.

Die Leiterin der Umweltstation Frau Dr. Tanja Schedlbauer und ihre Mitarbeiter, die sogenannten Teamer, sensibilisierten die Schüler und Schülerinnen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen. Die Teilnehmer setzten sich intensiv mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auseinander;  auch die Vorteile einer ökologischen Ernährung und nachhaltige Lebensstile wurden zusätzlich vermittelt.

Nach einer Seminareinführung mit Kennenlernen und Organisatorischem standen in den nächsten Tagen drei Themenbereiche auf dem Programm:

  • Ausflug zum Biobauernhof „Großeiberhof“ in Hocha

Matthias Eiber erläuterte kurzweilig und humorvoll die wichtigsten Grundlagen eines Biobauern-hofes. Hier lernten die Schüler – nach „Austoben“ mit  Heuspringen, Streichelzoo, Seilbahn, Schaukeln und Fußballspielen und anschließender Verköstigung mit leckerem Kuchen und heißer Schokolade - auch das wichtigste Tier auf dem Bauernhof kennen, nämlich den Regenwurm.

Auch die Unterschiede zwischen Schwein und Sau, Rind und Kuh und auch Heu und Stroh wurden erläutert.

  • Lebensraum Wald

Bei einer Wanderung durch den Wald mit der Naturparkrangerin Anette Lafaire  wurde spielerisch erklärt, warum der Wald– auch im Hinblick auf erneuerbare Energien- so wichtig für uns ist.

  • Besuch des Energieparks

Hier warteten einige spannende Experimente auf die Schüler. Mit einem Forscherheft in der Hand führten sie an den Stationen selbst Versuche durch. Anschließend erfolgte jeweils die Auswertung und die wissenschaftliche Erklärung.

An der Biogasstation befüllten die kleinen Forscher Flaschen mit Energiepflanzen, Zucker, Erde und Wasser, um so einen Gärungsprozess einzuleiten und Biogas zu erzeugen. An einer anderen Station wurde per Fahrraddynamo und Muskelkraft Strom erzeugt und ein Föhn betrieben. An der Wasser-kraftstation wurde durch ein kleines  Pumpspeicherkraftwerk Strom an einem Wasserrad mit be-festigter leuchtender  Fahrradlampe  erzeugt. Leider waren an der Solarstation zu viele Wolken am Himmel, sodass man das Wasser im Solarofen  (Kollektoren) nicht zum Kochen bringen konnte.

Zum Abschluss des Seminars vermittelten die Teamer mit unterschiedlichen Gesprächen und Spielen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und Ressourcen ist.

Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Der zweite Abend endete mit viel Spaß in der Schloss-disco. Die freie Zeit wurde mit verschiedenen Spielen verbracht. Auch das gute Essen in  Buffetform  und die angenehme Atmosphäre der Jugendbildungsstätte  trugen  zum Wohlbefinden aller Beteiligten bei.

Die Klassen 5 A und 5 B waren im Anschluss ebenfalls mit ihren Biologielehrerinnen  in Wald-münchen.