Das P-Seminar "Uganda" kann über 23.000 Euro für das Rainbow-House in Uganda sammeln

Am 11.10.2018 um 8.15 Uhr fiel am Regental-Gymnasium Nittenau der Startschuss für einen Spendenlauf zugunsten des „Rainbow House of Hope“ (RHU) in Uganda.

Das RTG knüpfte damit an die Aktionen im Rahmen eines Ugandatages an, der bereits erstmals 2016 durchgeführt wurde. Mit der damaligen Spendensumme konnte der Erwerb eines Grundstücks am Stadtrand von Kampala gesichert werden. Um das Rainbow House of Hope weiter zu unterstützen, organisierte Frau OStRin Kittsteiner, Sportlehrerin am RTG, erneut einen Spendenlauf. Im Vorfeld des Laufs galt es für die Schülerinnen und Schüler möglichst viele Sponsoren zu gewinnen, die bereit waren, einen vorher vereinbarten Betrag pro gelaufener Runde zu spenden. Beim Lauf selbst ging es dann darum, die 460m lange Runde in 45 Minuten so oft wie möglich zu durchlaufen, um einen möglichst hohen Gesamtbetrag zu erzielen. 

Die Schülerinnen und Schüler des RTG waren bei den Verhandlungen mit den Sponsoren sowie beim Lauf selbst so erfolgreich, dass ein Betrag von über 20.000 Euro erzielt werden konnte. Dabei liefen die Jugendlichen aus den verschiedensten Klassen teilweise über 20 Runden, das sind über 8 km in nur einer dreiviertel Stunde. Dem großen Engagement der gesamten Lehrerschaft und des Sekretariats ist es zu verdanken, dass die Durchführung des Laufs so reibungslos verlief und die enorme Spendensumme gezählt und sortiert werden konnte. 

Motiviert und inspiriert wurden alle Beteiligten insbesondere durch die 17 Schülerinnen und Schüler der Q12, die bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen ihres Projekt-Seminars „Das Rainbow-House of Hope – Umbruch und Neuanfang“ nach Kampala / Uganda gereist waren (die MZ berichtete) und den Grundstein des ersten Gebäudes gesetzt hatten. Sie gingen im Vorfeld des Laufs durch die Klassen und gaben so Informationen aus erster Hand an alle Jugendlichen weiter. Im Anschluss an den Spendenlauf sorgten sie für afrikanisches Flair durch den Verkauf selbst zubereiteten afrikanischen Essens wie Manjok, Fufu, Erdnuss-Sauce, Kochbananen, Bananenkuchen, Mango-Kokoscrème...Informative Filme, Schautafeln und Bilder boten zusätzliches Material zum Rainbow-House speziell, aber auch zu Land und Leuten in Uganda allgemein. Am afrikanischen Souvenirstand verkauften die Jugendlichen in Uganda erworbenen Schmuck und afrikanische Handwerkskunst. Das erwirtschaftete Geld von knapp 3.000 Euro ging, wie auch das Sponsorenlaufgeld, in die Hände des in Schopfheim / Baden Württemberg ansässigen RHU-Vereins. Von hier aus werden immer die nötigen Projekte in Uganda angestoßen, geplant und finanziert. Zum einen geht ein kleinerer Betrag in den Aufbau einer Lernfarm für landwirtschaftliche Produkte zum Eigengebrauch und Verkauf. Zum anderen fließt der weitaus größere Betrag in den Bau zweier Gebäude, eines davon ist als Kindergarten geplant. Dieses Großprojekt wird vom Entwicklungshilfeministerium in Berlin finanziell gefördert, mit ca. 20.000 Euro kann das RTG somit den dafür nötigen Eigenanteil beisteuern. 

Dank gebührt allen Beteiligten, die auf unterschiedliche Art und Weise zu dieser unglaublichen Gemeinschaftsaktion beitrugen: allen eifrigen Läufern und engagierten Sponsoren, allen interessierten, kauflustigen und hungrigen Schülern, Eltern, Lehrern und Gästen. Auch Kuchen oder Kochbananchips zu essen, ein geschnitztes Holzkrokodil oder einen kleinen Steinelefanten zu kaufen war durchaus hilfreich.